Kinderladen/Kindertagesstätte Rasselbande e.V.

Das pädagogisches Konzept (Zusammenfassung)

Das pädagogische Konzept wird von dem pädagogischen Personal und den Eltern stets fortgeschrieben.

Ziele und pädagogische Arbeitsweise

Die „Rasselbande e.V.“ versteht sich als familienergänzender Lebensraum, in dem die Kinder Geborgenheit und soziales Miteinander erleben.

Grundlagen und Ziele der pädagogischen Arbeit ist die Eingliederung der Kinder in die soziale Gemeinschaft mit besonderem Augenmerk auf die Bereiche Selbständigkeit, soziales Verhalten, Spiel und Bewegung.

In den ersten drei Jahren lernen Kinder so schnell, so intensiv und so umfassend, wie sonst nie wieder in ihrem Leben. Das Lernen als solches verläuft spielerisch und oft eher beiläufig. Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit mit individuellen Bedürfnissen. In den Tagesablauf werden deshalb bewusst lange Freispielphasen eingebaut. Hierbei versteht sich die Erzieherin nicht als Animateurin, sondern als Begleiterin der Kinder. Intensive Beobachtung und häufiger Austausch mit den Eltern dienen der Orientierung für die pädagogische Arbeit, um die Kinder individuell in ihrer Persönlichkeit zu stärken und zu festigen und deren soziale Entwicklung einfühlsam und altersentsprechend zu unterstützen.

Zusammenarbeit zwischen Erzieherinnen und Eltern

Die Zusammenarbeit zwischen Erzieherinnen und Eltern ist Grundbestandteil einer erfolgreichen Krippenarbeit. Ein partnerschaftliches und vertrauensvolles Verhältnis auf der Basis von gegenseitigem Verständnis und Offenheit ist für uns selbstverständlich.  
Diese Zusammenarbeit der Erzieherinnen mit den Eltern ist die Grundlage für eine gelingende pädagogische Arbeit und bedeutet für die Erzieherinnen, auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder gut eingehen zu können.  
In regelmäßigen Gesprächen wird der Kontakt zwischen Eltern und Erzieherinnen gepflegt. Hierzu gehören z.B. ein kurzer, täglicher Austausch während des Bringens und Abholens, geplante Gespräche zwischen den Erzieherinnen und Eltern sowie regelmäßig stattfindende Elternabende.

Eingewöhnung

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Kindertagesstätte bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung. Deshalb setzt auch die individuelle Eingewöhnungsphase eine gute Zusammenarbeit von Eltern und Erzieherinnen voraus. Eine behutsame Eingewöhnung, die die Individualität jedes Kindes berücksichtigt, führt dazu, dass die Bindung, die das Kind an seine Eltern hat, langsam auf das Betreuungspersonal in der Krabbelgruppe übertragen werden kann.

Das Kinderbetreuungsjahr beginnt am 1. August eines jeden Jahres. Ab diesem Zeitpunkt werden die Elternbeträge fällig, jedoch beginnt die Betreuung nicht für alle 10 Kinder gleichzeitig am 1. August. In Absprache mit Vorstand, Eltern und Erzieherinnen wird die Reihenfolge der Aufnahme geregelt. Grundsätzlich setzt das Alter der Kinder die Reihenfolge fest. Die Kinder werden versetzt aufgenommen, damit die Erzieherinnen sich in den ersten Tagen auf jedes einzelne Kind besonders konzentrieren können. In der Regel wird ein Kind pro Woche eingewöhnt. In der Eingewöhnungsphase bleiben die Kinder nur bis nach dem Mittagessen. Das Schlafen in der Einrichtung erfolgt später in Absprache mit den Erzieherinnen. Eltern neu aufgenommener Kinder müssen sich darauf einstellen, dass sie in der ersten Woche anfangs mit dem Kind zusammen in der Einrichtung sind und danach für einige Zeit jederzeit abrufbar sein müssen.